Montag, 20. April 2009

20. April – Erlebnistag in Chicuque (Eindrücke von Andreas Cramer)

Mit Blick auf den malerischen Ozean: unser Morgenkreis auf der Terrasse des Gästehauses. Die Sonne strahlt – das Frühstück schmeckt. Voll bepackt mit Mitbringseln für das Krankenhaus und die Kindertagesstätte „Arche Noah“ brechen wir vom Gästehaus auf (fünf Minuten Fußweg).

Die beiden Direktoren Jeramias França und Andreas Cramer

Der Direktor des Krankenhauses Jeremias França begrüßt die Gruppe. Er ist voller Dankbarkeit für die Partnerschaft. Leitende Mitarbeiter stellen sich vor. Direktor França stellt uns die aktuellen Projekte AIDS-Klinik und Centre of Hope vor.

Andreas Cramer betont den Sinn der Partnerschaft: Weil wir denselben diakonischen Auftrag an erkrankten Menschen haben, ist der Austausch über die unterschiedlichen Situationen sinnvoll. Persönliche Begegnungen sind dabei das A und O der Partnerschaft.

Schwester Ilse trifft alte Freunde, die bereits in Nürnberg zu Gast waren

Ute Schaffer, die Organisatorin der Partnerreise, hat die Mitbringsel geordnet:
- ein Koffer voller Medikamente
- Spielzeug für die Kinderstation
- allerlei nützliche Kleinigkeiten
- 24 Paar Fußballschuhe für die Mannschaft des Krankenhauses.

Ute Schaffer übergibt mitgebrachte Geschenke

Andreas Cramer überreicht ein Kuvert für die Krankenhausarbeit. Leider trifft das für heute, 20. April, fest zugesagte SIEMENS-Ultraschallgerät Sonoline G20 nicht ein. Es wird jeden Tag erwartet. Der Preis von 20.000 € wurde allein aus Spenden von Freunden und Förderern der Martha-Maria-Stiftung finanziert.

Beim Rundgang - Röntgenabteilung

Zum Abschluss noch drei besondere Eindrücke des Tages:

1. Jeder Patient des Krankenhauses hat einen geringen Eigenanteil zu bezahlen: fünf Meticais für Medikamente (unabhängig davon, wie viele er braucht) und zehn Meticais für den Krankenhausaufenthalt (unabhängig davon, wie lange er dauert). Beim Geldtausch bekommen wir im Moment für eine Euro 36 Meticais. 15 Meticais sind also knapp 50 Euro-Cent.

Ganz bei der Sache

2. Der kulturelle Abend auf der Wiese neben der Kirche war wunderbar. Afrikanische Tänze, die Predigt der Pastorin, die Thomas Günther aus dem Portugiesischen übersetzt hat (Dankeschön!), verschiedene Chorlieder und ein ausgezeichnetes Abendbüffet. Muito obrigado!

Die gute Stimmung steckt an

3. Bei unserer abendlichen „Tagesauswertung“ gab es eine gemeinsame Überzeugung: Diese Partnerschaft zwischen Martha-Maria und dem Landkrankenhaus Chicuque sollte weitergehen. Vom Leistungsangebot dieses 200-Betten-Krankenhauses für die rund 700.000 Menschen in seinem Einzugsbereich waren wir alle sehr beeindruckt, genau so von der dringenden Notwendigkeit, dieses Angebot weiterzuentwickeln.
ac

1 Kommentar:

  1. Ich wünsche euch allen noch ein gute und reiche Zeit. Gerne denke ich an die erste MM Delegation vor einigen Jahren zurück, bei der ich dabei sein durfte. Der Blog ist jetzt eine tolle Möglichkeit Anteil zu nehmen. Also alles Gute und gesegnete Tage

    Thomas Kemper

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