Ein zweites Mal kommen wir nach Cambine. Heute besuchen wir nicht die Kirche, sondern die Projekte, die zur Mission gehören.
Gleich am Ortseingang befindet sich das Gesundheitszentrum. Der Direktor der Mission, Sr. Massicame und Superintendent Mazive begrüßen die Delegation. Danach führt Claudia Günther durch die verschiedenen Bereiche des Zentrums. Besonders beeindruckt zeigen sich die Besucher von maroden Zustand der Entbindungsstation und des Wohnbereichs der werdenden Mütter. Direktor Andreas Cramer übergibt eine Spende der Martha-Maria-Stiftung in Höhe von 2000 €. Diese ist zur Sanierung dieses Bereichs bestimmt. Thomas Günther informiert über eine Nachricht von Missionssekretär Thomas Kemper aus Deutschland. In einer E-Mail hatte dieser mitgeteilt, dass auch die Finanzierung der restlichen für dieses Projekt notwendigen 18.000€ gesichert sei. Darüber sind wir alle sehr dankbar, in besonderer Weise die Günthers und die anderen Mitarbeiter der Mission Cambine.
Im Theologischen Seminar treffen wir einige der 36 Studentinnen und Studenten. Das Wohnheim der Studentinnen wurde aus Mitteln der EmK-Weltmission in Deutschland errichtet.
In der Sekundarschule treffen wir Direktor Bastante. Allein an seiner Schule lernen in den Klassen 8 - 12 2.200 Schülerinnen und Schüler. 500 von ihnen leben nach Geschlechtern getrennt in den beiden Internaten im Dorf. Insgesamt hat Cambine knapp 5.000 Einwohner. Der Anteil junger Leute ist entsprechend hoch.
Das Landwirtschaftsprojekt umfasst Ackerbau (Salat, Weißkohl, Ananas u.a.) und Viehzucht (Schweine, Hasen, Enten, Gänse und Hühner). Es wird gemeinsam mit der in unmittelbarer Nachbarschaft gelegenen Berufsschule betrieben. Die Schülerinnen und Schüler leisten hier die notwendigen praktischen Übungen. Daneben gibt es noch eine Tischlereiwerkstatt und ein Computerkabinett.
Warum gibt es in Cambine so viele Schulen? In einem Buch über die Entwicklung der methodistischen Missionarbeit in der Provinz Inhambane steht zu lesen, dass die Missionare schon bald nach ihrer Ankunft in Cambine begannen, eine „sehr gute Kapelle zu bauen, zu der auch ein Klassenzimmer mit Tafeln und Bänken gehörte“. - Schulische Bildung war also von Anfang an Teil der methodistischen Missionsarbeit in Cambine.
tg
Dienstag, 21. April 2009
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Jeden Tag warten wir schon gespannt auf den neuen Tagesverlauf und freuen uns mit Ihnen. Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Partnerschaftsreise Mosambik weiterhin viel Freude und Gottes Schutz auf allen Wegen von Kathrin Grum u. Monika Steib
AntwortenLöschenEinen sehr schönen guten Tag an alle. Toll, daß ich auf diese Weise in Cambine dabei sein konnte.
AntwortenLöschenIch wünsche noch eine ganz gute Zeit und freue mich auf die Berichte am 04.05.2009.
Mit lieben Grüßen aus dem Mutterhaus, Ihre / Eure
Sr. Heidemarie Schumann